Morgens halb 10 am IJsselmeer ...

... und der Windmesser zeigt im Hafen in Lemmer zumindest in Böen deutlich über 30 Knoten! Auf dem Schwimmsteg fühlt es sich so an, als könne man schon seekrank werden bevor man überhaupt abgelegt hat. Wir sind mit Georgs Firma unterwegs - 25 Kollegen in 4 Booten, eins davon die "Lyonesse".  Das heutige Ziel Enkhuizen liegt leider genau in Windrichtung und ist nur durch Kreuzen zu erreichen. Gegen Mittag lässt der Wind etwas nach, und nun ist auch der Vercharterer damit einverstanden, dass seine Schiffe ablegen.

Georg hat mit den übrigen Skippern schon eine Tagesetappe Hindeloopen - Lemmer am Vortag bei kräftigem Wind zurückgelegt - den vieren sind also schon Seebeine gewachsen. Dem einen oder anderen Teilnehmer ist es unterwegs dann doch etwas flau im Magen, zumindest wird allgemein berichtet, dass man sich lieber im Freien als unter Deck aufgehalten hat. Trotzdem werden eifrig Manöver gefahren und Knoten geübt - und das Anlegebier in Enkhuizen schmeckt nach etwas Anstrengung ja auch doppelt so gut! Nach dem gemeinsamen Abendessen wollen noch einige Kollegen die Clubszene in Enkhuizen erkunden, die meisten allerdings fühlen doch dank Wind und frischer Luft eine angenehme Bettschwere ...

Am Sonntag wird früh abgelegt, ab Mittag ist wieder Starkwind angesagt. Wir entscheiden uns für ein spätes Frühstück zurück in Hindeloopen, das wir nach 2 1/2 Stunden entspanntem (Motor-)segeln erreichen. Ein gelungenes Firmenevent - und etwas härterers Segeln taugt ja auch eher zur Legendenbildung!

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 Warum heißt unser Boot "Lyonesse"?


Lennie, unser Maskottchen
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